Bursch Gitarrenbuch
Gitarrenbuch Bursch"Bereits nach wenigen Augenblicken werden die ersten Lieder gespielt", sagt Bursch der Presseagentur. Die 66-Jährige ist Musikerin, Ingenieurin, Autorin, Mitbegründerin der Krautrock-Band "Bröselmaschine" und Inhaberin einer Gitarren-Schule. Bursch ist mit seinem vor 40 Jahren veröffentlichten Gitarrenbuch zum "Gitarrenlehrer der Nation" geworden.
Inzwischen hat Bursch eine Vielzahl weiterer Publikationen veröffentlicht, die auch in Italien, Brasilien, China und den USA veröffentlicht wurden. Die Studenten konnten schon nach kürzester Zeit Eric Clapton Songs spielen, sagt Bursch. In den 70er Jahren reiste Bursch mit seiner "Krümelmaschine" viel ins Ausland. Während der Tourneepausen gab er Gitarrenunterricht in Duisburg - damals schon Vater einer Familie.
"Der Bonner Musikverlag hat endlich "Peter Burschs Gitarrenbuch" auf den Markt geholt. Damals druckte sein Familienvater das Werk mit einer Auflagenhöhe von 1000 Exemplaren - und musste es nach nur zweiwöchiger Druckzeit neu auflegen. "Die lange Lebensdauer des Buches ist ein Beweis dafür, dass sich der Weg bewahrheitet hat", sagt Volker Gerland, Vorstand des Verbandes der Deutschen Musikhochschulen in Dortmund.
"Was ihm an dem Werk besonders gut gefallen hat, ist, dass es die Vielfältigkeit der Gitarren mit ihrer Vielfalt an Stilen, von der Volksmusik bis zur klassischen Literatur, widerspiegelt. "Von Elvis Presley und den Beatles begeistert, wollte Bursch schon als Teenager Musikerin werden. Im Alter von 18 Jahren wechselte er von zu Hause in eine Gemeinde in Duisburg, begründete kurz darauf die "Bröselmaschine" und fing an, von der Kunst zu träumen.
Zum Wohle seiner Familie hat er auch sein Ingenieurstudium absolviert, sagt Alt-Hippie Bursch, der noch lange Zeit seine Frisur hat. Fortan hat er sich ganz auf die musikalische Arbeit konzentriert: Bands, Kurse, Bücher usw., die seitdem nebeneinander laufen. Mit diesem leuchtend gelben Büchlein im Comic-Look haben Schülergenerationen das Gitarrespielen erlernt.
Wieder und wieder erhielt er Briefe von Häftlingen, die ihm geschrieben hatten, dass sie mit seinem Werk geprobt hätten und das habe ihnen weitergeholfen, sagt Bursch. Ein junger Gefangener schreibt ihm: "Mein Junge war früher drogenabhängig, heute ist er gitarrenabhängig. "Mit diesem Schreiben wandte er sich an das Ministerium der Justiz - und es kam ein spezielles Projekt: Der Verlagshaus schenkte Bücher für Gitarre, ein Musikladen stellte Gitarre zur Verfügung und Bursch gibt kostenlose Werkstätten in Justizvollzugsanstalten.
Die aufstrebenden Musiker von damals, die mit Burschs Werk lernten, haben eine professionelle Karriere gemacht. "dass Juliane Werding in meiner Klasse war", sagt Bursch. Uwe Bossert, Reamonn- und Stereolove Gitarrist, merkt sich: "Mein Werk ist ganz schön erschöpft. "Bursch schreibt in das Werk mit einer Helligkeit, die einen dazu bringt, damit zu experimentieren.
"Junge, hilf den Studenten, ihre Vorliebe für das Musizieren zu erkennen. Bossert: Das Werk ist allen Musikern bekannt. Frontman Campino erzählt in einem Gespräch von den Anfängen der Gruppe und wie er "Kuddel" kennenlernte: "Auf der Suche nach einem Guitarristen hörten wir, dass jemand in Düsseldorf war.
Er ist sehr jugendlich, aber begabt, und man sagt, dass er bereits die Hälfte von Peter Burschs Werk kennt.