Sonor Drums
Ultraschall-TrommelnNach drei Jahren wurde die Produktion erweitert und in die Leipzigstraße verlegt. 1907 wurde Sonor als Marke beim Reichspatentamt in München eintragen. Im Jahre 1914 verstarb der Firmengründer Johannes Link, sein Vater Otto Link folgte ihm nach. Ungeachtet der Turbulenzen des Weltkrieges eröffnet das Unter-nehmen ein zweites Produktionswerk in Mark-neukirchen.
Das nahe gelegene Werk "Am Bad" in Weissenfels wurde übernommen, um den Ausfall der Werke rasch auszugleichen. Bereits 1925 waren rund 145 Personen beschäftigt. Um diese Zeit wurde der erste Sonor-Percussion-Katalog herausgegeben, 1930 der erste Sonderkatalog nur mit Jazz-Instrumenten. Kaum war Otto Link der Verhaftung entgangen, beschloss er zusammen mit seinem Vater Horst Link, nach West-Berlin zu fliehen.
Auch Otto Links Ehefrau konnte später fliehen. Gegründet wurde das Traditionsunternehmen 1946 im westfälischen Dessau. Im Jahr 1950 wurde der erste Sonor Schlagzeugkatalog mit 13-seitigem Inhalt veröffentlicht. Nach dem Tod von Otto Link 1955 wurde Sonor von seinem Vater Horst Link übernommen. Er wollte das Werk auf die alte Grösse zurückbringen und die Produktions- und Angebotspalette laufend erweitern.
Im Jahr 1956 erscheint der dritte Sonor-Katalog für Schlagzeug/Musikinstrumente mit über 100 Stk. Zu den berühmtesten Jazzstars der damaligen Zeit zählen Kenny Clarke, Connie Kay oder Lionel Hampton, die Sonorinstrumente aufführten. Die Anbindung an die Hohner-Gruppe erfolgte 1991, 1997 erfolgte die Zusammenarbeit mit der taiwanesischen KHS-Unternehmensgruppe. Sonor feierte im Jahr 2000 sein 125.
Hochsprung Willkommen zurück Nikko McBrain! sonor.com, heruntergeladen am 26. Jänner 2016 (Deutsch).