Flöte Tonerzeugung

Produktion von Flötentöne

Bei Flöten wird die Tonhöhe durch ihre Länge bestimmt. Bei der Blockflöte handelt es sich um ein aerophones Instrument, bei dem der Klang durch eine oszillierende Luftsäule erzeugt wird. Klangerzeugung - Vienna Symphonic Library Die Flötentöne werden durch Blasen erzeugt: Der Flötist weht durch das Mündungsloch ( "Blasloch"), der auf die Schneide auftreffende Luftstrom wird regelmäßig nach aussen und nach innen gerichtet. Der in regelmässigen Abständen oszillierende Luftstrom (Luftblatt) ist der Tonerzeuger und stimuliert die vom Rohr zylinder der Flöte eingeschlossene Luft -Säule zu regelmässigen Ausschlag. Der Spieler kürzt durch Fingerlöcher und Tasten die vibrierende Luft in der Flöte, was zu einer Tonzunahme führt.

Die Schallabstrahlung erfolgt am oberen Ende und an den geöffneten Tasten. Der Flötist spielt die Hauptrolle. Die Herangehensweise an die Flöte ist sehr individuell: Lippenform, Lage der oberen Lippe zur Unterlippe, Blaswinkel, etc. sind ausschlaggebend für den Farbton. Das scharfe Blasen erzeugt einen hohen Farbton als das weiche Blasen (das ist typisch für alle Flöten), der Flötist kompensiert diese Differenzen durch den Antritt.

Die Tastenmechanik dient in erster Line der Klangerzeugung und erst in zweiter Line der Überblastechnik (bei Blechbläsern im Vordergrund). Flötisten verwenden vor allem die natürlichen Farbtöne 3 und 2 und eher vereinzelt die natürlichen Farbtöne 3 und 3. h-d2 wird mit den Tasten aus dem Grundton (1. Naturton) hergestellt.

Die Basis der Flöte ist austauschbar: Der C-Fuß - der Standardfuß - beinhaltet die Tasten zur Herstellung der Tieftöne von es1 bis ca. 1. h kann auch durch einen H-Fuß ersetzt werden (die obersten sind jedoch etwas schwieriger zu erzeugen). Bei der Überblasung auf den zweiten natürlichen Ton (Oktave) steht die Tonleiter von es2-d3 zur Verfügung:

Höhere Noten werden meist durch besondere Griff-Kombinationen (Tricks) und nicht durch Overblowing erlangt. Ausgenommen sind schwierige Stellen, wo es vorkommen kann, dass die Noten d3 bis a3 durch überblasen auf den dritten Naturton (Duodezim) erklingen. Der Flötist bekommt die recht wenig geforderten Obertöne durch Überblasung auf den vierten Naturton (2 Okt. über dem Grundton).

Die Klangfarben (von h2 -a3) weichen kaum von normalen Klavier- oder Pianissinotönen ab. Für das Instrument ist bereits ein Zwangsblasen erforderlich, die darüberliegenden Noten bis hin zu F1 können nur mit großer Kraft produziert werden und sind in der orchestralen Literatur nicht erforderlich.

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