Archtop Gitarre

Archetop Gitarre

Laden Home (Lager) Teile Hardware / Teile Brücken & Saitenhalter Archtop. Historie und Bau von Archtop Gitarren Wenn es um Architektur geht, fallen einem rasch Aufnahmen berühmter Elektroklassiker wie der Gibson L-5CES ein. Gerade dieses Musikinstrument, diese Art von Archtop-Gitarren, ist das Resultat einer langjährigen Entwicklung, die mit einem reinen Klangmodell begann. Der Clou: Akustikplatten sind immer noch begehrt - oder besser gesagt - wieder.

Weltkrieges und die weltweite Wirtschaftskrise erschwerten es damals bekannten US-Produzenten, zudem waren sie kaum gefragt. Er hat sich durch den Bau von Ukulelen gerettet, Gibson hat mit den damals beliebten Mandoline überlebt und im Haus von Epiphone waren es die Bandscheiben. Graf Basie engagierte 1937 "Mr. Rhythm" Freddie Green, der zum Rückrat seines Orchesters wurde und bis heute als Vorbild für die rhythmische Arbeit am Akustik-Archtop angesehen wird.

Statt modernen Vorstellungen wie National/Dobro mit Metallresonatoren nachzugehen, erinnerte Orville Gibson noch vor der Jahrtausendwende an die altehrwürdige Geigenbautradition. Selbst war er ein eigenständiger Gitarrenspieler, der gleichzeitig handwerkliches Geschick besaß und Mandoline und Geigenbauer war. Danach entwickelt er eine Gitarre mit gewölbter Spitze und Sockel. Die Erfolge trugen die Frucht seiner Bemühungen und 1902 wurde aus der kleinen Werkstätte die'Gibson Mandolin Guitar Manufacturing Company'.

Aber erst zwanzig Jahre nach seinem Tode kam Lloyd Loar zu Gibson und wurde der heutige Vorbild. Zuerst hat er die F-5 entwickelt, dann hat er im folgenden Arbeitsschritt einige ihrer Eigenschaften an die große Gitarren-Schwester L-5 weitergegeben: die Werkstoffe, das Blumentopf-Inlay im Kopfteil, das Pickguard und auch die Parallel-Performance.

Ich frage mich, ob die Gitarrenspieler so zurückhaltend waren, wie sie es heute sind. Die Ober- und Unterseite wurden ausgeschnitten, d.h. die Krümmung wurde aus einem festen Klotz gearbeitet und nicht lediglich umgebogen. Neben viel Zeitaufwand bedeutet dies auch, dass die Faser nicht beschädigt wurde, die Decken nach außen hin dichter werden konnten und eine kleine Öffnung am Rande für mehr Schwingung verschoben werden konnte.

Um ein freies Pendeln der fertiggestellten Instrumente zu ermöglichen, hat sie keinen Einfluss auf den rückwärts gekippten und freischwebenden Nacken. Die Brücke steht an der Zimmerdecke, in der Regel in zwei Teilen und in der Höhe einstellbare. Wieso kam man nicht lieber auf diese gigantischen Violinen in Gitarren-Stimmung, wo ist der Fang?

Die Gitarristin kann nur Impulse geben und hofft, dass sie nachhallen, während die Saiten weiter Strom liefern, während der Streichbogen in Gang ist. Dies passiert entlang des Korns (d.h. entlang der Schnur) etwa zweimal so rasch wie über das Korn, was dazu führt, dass sich die Pulsenergie ohne viel Auftrieb auflöst.

Das Deckengewölbe mit F-Löchern erzeugt ein sehr schnelles, klares, trockenes und lautstarkes Schallbild mit hohem Tragevermögen durch den Obertonreichtum. Dies wird durch die Parallelität der Deckenkonstruktion noch untermauert. Trotzdem: Parallel wird die größtmögliche Standfestigkeit geboten, für eine Crossbeleistung müßte die Platte in der Mittellage etwas dicke sein.

Gibson experimentierte damit zunächst mit der L-5 und später wieder mit der Superstation 400, nur um es danach zu unterlassen. Mit Epaminondas "Epi", dem Nachfolger seines Vater, entstand der neue Name Epiphone und Ende der 1920er Jahre hatte sich das New-Yorker Unternehmen einen sehr hohen Bekanntheitsgrad als Banjohersteller erworben.

Kann Gibson die L-5 von 1922 noch nicht zu den Menschen führen und verlässt sich hoffnungslos auf den Banjo, vermutet Epi als engagierter Musikant bald genug, dass der Weg zur Gitarre geht, obwohl seine ersten kleinen, geschwungenen Models der Aufnahmeserie ausgelassen werden. Schließlich hatten diese Instrumente bereits Ausschnitte.

Zur Überzeugungsarbeit für frühere Banjo-Spieler wie Nick Lucas oder Eddie Lang wurden große Exemplare à la L-5 benötigt. 1931 kam eine Serie von L5 orientierten Epiphone-Archtops auf den Markt, die allerdings etwas mehr mit dem edlen " Masterbuilt " aus Perlmutt auf der Spindelplatte zierte. Mit den grösseren Modellen der Serie 400 und den ersten Schnittmodellen hat Gibson gekontert.

Ab diesem Zeitpunkt übertrafen sich die beiden Unternehmen gegenseitig, bis Gibson Ende der 1950er Jahre die Firma übernahm, und ab 1960 kamen beide Fabrikate aus der gleichen Fabrik. Unternehmen wie Gilde und auch Martin waren sehr daran interessiert zu konkurrieren, während Harmony/Kay, das billiger war, oft gute Geräte aus Chicago lieferte.

In den späten 1930er Jahren vertraut Benny Goodman auf Gitarrist Charlie Christian mit modernen Elektro-Verstärkern, während Freddie Green den exquisiten Stromberg Master 400 bei Count Basie vorzieht und mit 19" Mammutgröße rein optisch anspricht. Weltkrieges wurde zwischen akustischer und elektronischer Archtop-Technik differenziert und diese sind auch heute noch Marktführer.

Andere wichtige Gitarristen der Anfangszeit waren Eddie Lang, Carl Kress und der Multi-Instrumentalist Roy Smeck, der wie kein anderer das heißeste Musikinstrument der Zeit war. Neben Gibson kommen viele bekannte Archtop-Figuren aus dem Grossraum New York: z. B. Gretsch, Martin, Epiphone, Gilde oder, 300 Kilometer weiter, Boston, Elmerstromberg.

Seinen Vorbildern New Yorker und Excel sind auf dem höchsten Level, oft werden auch die " Stradivaris " unter den Archtop's erwähnt. Er hat für die Blue-Gitarren Kollektion von Scotty Chinery ein Model mit einem schrägen, ovalen Klangloch gebaut. Die Chinery hat einen der letzen D'Aquisto Centura Deluxe in blauer Ausführung und hat 22 der besten Guitarrenbauer angeheuert, um ein blaues Archtop zu errichten.

Die daraus resultierende Publikation'Blue Guitar' von Ken Vose ist sehr zu empfehlen und lautet wie ein Who-is-Who der Archtop-Konstruktion. Auch der selbstständige Instrumentenbauer Robert Benedetto ist dabei. Er hat auch ein ausgezeichnetes Praxisbuch zum Archtop-Bau veröffentlicht, das zudem seine Spitzenstellung unter den jungen US-Archtop-Spezialisten belegt.

Gitarrenspieler wie Bucky Pizzarelli, Jimmy Bruno und Kenny Burrell mögen seine Musik. Lasst uns noch mehr Gitarrenspieler aus dem Blue Guitar Book auswählen: Hier in Providence, Rode Island, findet man den viel versprechenden Gitarrenbauer Marc Campbellone. Auf Hawaii ist mittlerweile der Gitarrenbauer Steve Grimes dabei. Seit dem Pikasso-Modell ist die vielseitig einsetzbare kanadische Linda Metheny für Pat Metheny bekannt und fertigt exzellente Arkaden.

Erwähnenswert sind nicht weniger als die von dem Produzenten Colings. In der modernen, mittelständischen Fabrik werden nicht nur E-Gitarren, sondern auch Mandoline und Archtop gefertigt. Nach der zunehmenden Ablösung der akustischen Archtop auf den großen Podien ab den frühen 1940er Jahren führt sie ein schattiges Dasein, bis sie von Ende der 1980er bis in die 1990er Jahre wieder an Popularität gewinnt und bis heute eine beliebte Spezialität ist.

Der Big-Band-Tradition wurde neues Leben eingehaucht und so setzen z. B. Marty Grosz, James Chirillo oder in diesem Land Uli Hofmeier mit Max Raabe und seinem Palace Orchestra die Rhythmus-Arbeit im Stil von Freddie Green fort. Andererseits sind in kleinen Besetzungen wie Howard Alden, John Pizzarelli und seinem kleinen Bruder Bucky Pizzarelli die beiden immer stärker an George Van Eps gebunden und bevorzugen 7-saitige Arkaden.

Neben den puristischen, klassischen Big Bands werden oft Akustikarchtops mit zusätzlicher schwebender Tonabnahme am Nacken verwendet, sozusagen "best of both worlds". Unternehmen wie Gibson agieren auch mit Akustikmodellen wie dem zwischen L-5 und 400 liegenden BJB und dem klassischen V7C. Die Loar und Eastman sind vielleicht die renommiertesten Unternehmen mit akustischer Archtop zu günstigen Konditionen und die bekannten Marken D'Angelico und D'Aquisto wurden mit qualitativ hochstehenden fernöstlichen Musikinstrumenten aufleben.

Die Anfänge wurden bereits in Zeiten des Krieges gemacht und im gespaltenen Deutschland der Nachkriegszeit erlebten die gewaltigen Geschosse einen Aufschwung. Produzenten wie Hoyer, Hörner und Främus kommen aus dem Vogtland nach Franken und bauen Perkussionsgitarren, während diejenigen, die im Haus bleiben, wie Hans Bräuer und Herbert Wurlitzer, lieber ihre Archtop-Plectrum-Gitarren nennen.

In der Zwischenzeit haben sich hier eine ganze Menge herausragender, eigenständiger und eigenständiger Instrumentenbauer etabliert, die hier zumindest genannt werden sollten, auch wenn einige von ihnen heute nur noch durch ihre Musikinstrumente vertreten sind: Henning Doderer, Stefan Hahl, Tom Launhardt, Klaus Röder, Stefan Sonntag, Johannes Striebel, Max Strohmer und Jürgen Volkert zum Beispiel.

Auch unsere niederländischen Nachbarinnen Frans Elferink und die Gitarren von Heeres sowie Andreas Neubauer aus Österreich und Claudio Pagelli, die zeigen, dass es auch jenseits der traditionellen Pfade funktionsfähige Archtop-Pfade gibt. Wenn Sie sich einen eigenen Eindruck machen wollen, sollten Sie das Archtop-Forum. org im Jahr 2017 aufsuchen.

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