Jazz E Gitarre

E-Gitarre Jazz

Mehr Reiseführer: E-Gitarren | Akustische Gitarren. Elektrogitarre: Jazz schützt die E-Gitarre vor der Zerstörung Gitarren-Götter wie Clapton und Santiago sind veraltet, Produzenten wie Gibson und Kotflügel sind in den roten Bereich gerückt. Der Jazz wird zum Erlöser des heroischen Instruments der Rocks. "Keiner will mehr eine E-Gitarre", schlug das US-Onlinemagazin Quartz im Monat Juli und publizierte beunruhigende Zahlen: Die wichtigste Gitarrenmanufaktur ist - wie ihr Konkurrent Kotflügel - in den roten Bereich gerückt.

"Gitarrenhelden sind gefragt ", sagt George Gruhn aus der Stadt. Die 71-jährige Geschäftsfrau hat Idole wie Eric Clapton und Paul McCartney gekauft und beklagt die Zeit, als nach der Veröffentlichung von Jimi Hendrix oder Beatles-Platten Jugendliche in die Läden strömten und nach neuen Verstärker und Fu? "McCartney sagte der Washington Post: "Die E-Gitarre war eine neue und faszinierende Sache, und viele talentierte Musikanten folgten Jungs wie B.B. King und Buddy Guy.

Vor diesem Hintergrund stellt der US-Musikpublizist Geoff Edgers den "langsamen, heimlichen Tot der E-Gitarre" fest. Edgers, der Prophet des Untergangs, hat natürlich nur die Rock- und Popindustrie im Visier. In der Jazzmusik hingegen hat die Gitarre ihren festen Platz. 2. Das Münchener Plattenlabel, das seit vielen Jahren Platten von etablierten US-Stars wie Bill Frisell, Ralph Towner und John Abercrombie herausbringt, hat nun auch Verträge mit europäischen Musikern abgeschlossen:

Der Sting-Gitarrist Dominik Miller hat kürzlich unter seinem eigenen Label bei ECM veröffentlicht. "Gitarrenplatten laufen gut", sagt Michael Gottfried vom Jazz-Label Acts und nennt insbesondere Nguyen Le. Die Vietnamesin war der erste Künstler, mit dem er nach seiner Firmengründung 1992 einen Exklusivvertrag unterzeichnete - quasi aus dem Nichts: Le stieg ein, als Gitarrenstar Al di Meola nicht für eine Jazzflamenco-Produktion auftrat.

Seither hat der 58-Jährige nicht weniger als 18 Platten unter seinem eigenen Titel veröffentlicht. Die Nähe zu World Music und Rocks ist für ein großes Zielpublikum attraktiv. Auf seinem vorletzten Studioalbum interpretierte er mit der NDR Big Band The Dark Side Of The Moon" von Peter Floyd - eine Jazzhommage an den Progressive Rocker.

Die Platte "Father And Son" steht für die Kontinuität der Gitarre im Jazz. Kein Zweifel, im Jazz ist die Gitarre ein wichtiges Werkzeug. - der 1981 von den beiden Jazzgitarristen Al di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucia erschienene Jazz-Flamenco-Album die über zwei Mio. mal verkauft wurde die virtuose Art, wie der 23-jährige Londoner Rob Luft spielte, der als neuer "Wunderkind" gepriesen wird.

Pat Métheny, der Star-Gast der Leipziger Jazz-Tage, die in diesem Jahr ganz im Zeichen der Gitarre stehen, wird vom Briten als Modell genannt. Der heute 64-jährige hat über Jahrzehnte ein jenseits der Jazz-Community faszinierendes Interesse geweckt - nicht zuletzt, weil er neben E-Gitarren auch unbewehrte Musikinstrumente einspielt. Das ist die gute Nachricht: 2010 war das erste Jahr in Amerika, in dem mehr Akustikgitarren als E-Gitarren angeboten wurden - und der Markttrend setzt sich fort.

Deshalb, so der Leiter des Instrumentenherstellers Fender, "sind Berichte über den Todesfall der Gitarre unangemessen übertrieben". Die aktuellen CDs der Jazzgitarristen: Nguyen Le: "Celebrating The Dark Side of the Moon" kommen und gehen und kommen und gehen.... 1 ) Rock'n' Roll ohne Gitarre funktioniert nicht 2) Rock'n Roll wird nie sterben Alles klar? oder?

1 ) Rock'n' Roll ohne Gitarre funktioniert nicht 2) Rock'n Roll wird nie sterben Alles klar? oder? Nicht nur bei der Gitarre, natürlich wird ihr Hipness-Faktor weiter fluktuieren, aber auf lange Sicht würde ich mir keine Gedanken machen. Trotzdem wird es immer genug Menschen gibt, die sich für die Rockmusik interessieren, seien es nun klassische oder neue Musik.

Man sagt immer, daß der Felsen gestorben ist. Ja, vielleicht im Format Radio, wo Phil Collins schon rockt. Zum Beispiel meine ich die unbestrittene Rockgruppe mit hochanalogen "Wurzeln", die aber im Laufe ihrer Klangfindung und -entwicklung die Gitarre auf ihre eigene Art und Weise elektronische und damit ihre ganz eigenen und neuen Klänge erschaffen.

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