Gibson les Paul less
Geben Sie Gibson les Paul wenigerDie gute Figur ist viel schmaler, der Körper ist nur 33 Millimeter am Untergurtstift, ein Punkt, an dem eine "normale" Paula bereits 48 Millimeter auf den Zargen hat. Sie ist definitiv heller als ihre großen Schwester und erlaubt mehrere Zugaben auch nach einer längeren Aufführung.
Anstelle des gewohnten vierten Controllers befindet sich nun ein kleiner Umschalter, mit dem die Tonabnehmer geteilt werden. Der Steg mit dem Stop-Saitenhalter ist verchromt und kann nun mit einem Inbusschlüssel in Position und Größe verstellt werden, was viel bequemer ist als die Handhabung mit einem flachen Schraubendreher oder den Rädern unter der Steg.
Der Less-Plus ist ein 57er Classic Pick-up in der Halsposition und ein 57er auf der Brücke. Das Umschalten der Pick-ups erfolgt wie gewohnt über einen 3-Wege-Kippschalter, wodurch sich auch die Kombination Halspickup individuell, sowohl Pick- als auch Stegpickup individuell ergibt. Mit dem Mini-Schalter wird der Single-Coil-Betrieb an beiden Tonabnehmern mit sechs Grundtönen eingeschaltet.
Die Tonabnehmer werden mit zwei Lautstärken, d.h. für jeden Tonabnehmer individuell, und einem Master-Ton-Potentiometer für beide gesteuert. Gegenüber der Materialeinsparung an der Karosserie ist hier ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Einerseits ist er weiter geworden, er mißt bereits 46 Millimeter am Rücken, das sind 3 Millimeter mehr als bei den üblichen Les Paul Hälsen, die an dieser Position 43 Millimeter sind.
Der Saitenabstand ist gleichbleibend, allerdings haben Sie jetzt etwas mehr Raum auf den Decks. Gibson hat die PLEK-Maschine wieder eingesetzt, um die Bund- und Saitenposition optimal einzustellen, was sich wiederum günstig auswirkt. Sie hat eine sehr ebene Saitenposition über das gesamte Gitarrengriffbrett, dennoch sind brummende Streicher nur mit einem sehr harten Griff zu ertönen.
Der Null-Bund ist einstellbar, so dass an dieser Position auch die Saitenhöhe verändert werden kann, z.B. beim Slide-Spiel. Dies kann mit einem kleinen Inbus-Schlüssel (im Set enthalten) erfolgen. Für die Instrumente 2015 verwendet Gibson ein Nachfolgermodell für das Min-eTune-System. Die Bedienung des Gerätes ist kinderleicht, man muss es nur einmal einschalten, über alle Strings drehen und die Stimmgeräte funktionieren.
Evtl. ein oder zwei Einzelstrings nachstellen, wenn sie noch in roter Farbe sind. Nun kann jede Stimmung individuell eingestellt werden, das G-Force System funktioniert viel genauer, ohne viel mehr Zeit in Anspruch nehmen zu müssen. Die Vorteile der automatischen Abstimmsysteme liegen vor allem dann auf der Hand, wenn es darum geht, rasch auf offenes Abstimmen umzuschalten.
Viele voreingestellte Tunings sind verfügbar, die Main-Stimmvorgaben enthalten die häufigsten Variationen, während die Low-Stimmvorgaben teilweise wirklich im Untergeschoss liegen. Die Grafik zeigt die verschiedenen Voreinstellungen. Drücken Sie den Ein/Aus-Schalter zweimal und wählen Sie mit den linken/rechten Tasten die Stimmung (Saitennamenbuchstaben), die Preset-Bank (z.B. rote, grüne, blaue) wird mit den Auf/Ab-Tasten ausgewählt.