Fender Stratocaster Relic
Kotflügel Stratocaster ReliktEiner der Freunde des "V"-Halsprofils, einer Halsform mit mehr oder weniger ausgeprägter V-Form, die Fender erst 1957 schuf. Selbstverständlich entspricht Fender den 50er Jahre Attributen seiner ehemaligen Tausendsassa von der Spindel bis zur richtigen Körperkontur. Es ist jedoch schwer zu überprüfen, ob diese rotgoldene Sparkle-Oberfläche damals verwendet wurde.
Sie ist auf den ersten Blick kaum sichtbar, aber diese 57er Schicht ist auf sympathische Art und mit leichtem Reliquienschliff kunstvoll gereift. Die zweiteilige Karosserie aus Erle, ein ausgewählter Leichtbaukörper, hat zeitgemäße Formen und die Nachahmung der typischen Farbrisse einer antiken Nitrolackierung ist nur bei Einfall des Lichts zu erahnen.
Das angeschraubte, nitro-lackierte, einteilige Ahorn Halsstück mit glücklicherweise nur geringer Reliquienbearbeitung weist nur auf die bekannte V-Form hin, sonst und vor allem in aufsteigender, ziemlich rundlicher Form, was im Grunde eine erfolgreiche Mixtur aus gerundetem 50er Jahre Hals und dem besonderen 57 mm Profil ergeben würde. Besonders hervorzuheben ist die äußerst sorgfältige Verarbeitung des Taillenbundes mit optimal an diese Randkurvenangepasst.
Der kleine Spindelstock ist wie gewohnt rückseitig mit dem authentischen Spaghetti-Logo auf der Vorderseite, der Custom Shop Masterbuilder Aufkleber von Paul Waller auf der Rückseite und ist mit Fender Logo Relic Tunern bestückt. Der schlanke Knochensattel, über den die Streicher in der gewohnten Skala von 648 Millimetern zum bewährten Fender-Tremolo (Vibrato) verlaufen, ist sauber gearbeitet und nur leicht eingekerbt.
Die drei Custom Shop Hand-Wound 50s Singlecoil Pickups, die mittleren RW/RP, sind auf einem einfachen weißen 50er Jahre Pickguard befestigt. Die Kunststoffteile weisen weiche Reliquienspuren auf, nur die kaffeeweißen Knöpfe sind etwas stärker. Finish: Relikt oder nicht - diese Guitarre kommt aus den Haenden eines Bosses. Meister Paul Wallmann macht seinen Beruf und Titelverdienst, denn er hat nicht nur die passenden Bauteile entdeckt und einwandfrei verarbeitet, sondern sie auch zu einem klingenden Gesamtkunstwerk zusammengesetzt.
Dieser schöne, kräftige Halsausschnitt mit seinem hellen V-Profil, der perfekten, glänzenden, polierten Manschette und den fabelhaft abgerundeten Kanten - ein wahrer Wunsch. Wer den Ausdruck "Bell Tone" hat, ist hier richtig. Ein Akkord von solcher Lebendigkeit und Lebendigkeit, von solcher Reinheit und Wechselwirkung der Stimme, gezündet von herrlich blühenden Tönen.... Man-omann, der Wünsche erweckt, aber auch gleich eine Vorstellung von Problemen mit all den Liebhabern gibt, die man bereits hat.
Früher war das so und warum sollte es heute anders sein: Ab und zu fällt ein Gerät auf, wo alles richtig ist und mit dieser Schicht ist alles richtig. Die eingebauten Strat-Tonabnehmer der 50er Jahre machen ihre Arbeit und verwandeln sich in helle, geöffnete Tonbilder, die sonst kaum zu erfassen sind.
Durch die unterschiedlichen Tonabnehmerpositionen wird der Sound wie üblich charakterisiert, aber in dieser Guitarre erzeugen sie eine Reihe von Klassikern der Strat-Sounds in absolut höchster Qualität. Im Hochtonbereich absorbieren Leinen besonders leicht die Gefühlskraft, denn die kräftig gegliederte Tonhöhe läßt sich optimal variieren, die Fingerbewegung wird im Detail ausgeführt und dieses Schlagen im Übersteuern ist Genuss pur.
Wie immer ziehen wir das Skalpell mit der Einzelspule in der Stangenposition heraus. Doch nicht nur der härtere Klang auf dem Display weist eine knochentrockene, scharfkantige Schärfe mit enormer Durchsetzungsfähigkeit auf, auch der schwere Stich kann dank der moderneren Schaltungstechnik mit dem zuletzt eingestellten Ton fein abgestimmt werden. Ebenfalls gut: Die Bedienelemente sind leichtgängig, das Lautstärkepotentiometer erlaubt lose mit dem kleinen Fingern Überblendungen, verändert sich aber nicht bei jeder Betätigung - ideal.
Der Fender Tremolo ist der berühmte Klassiker - man kann damit arbeiten. Hört sich das alles wie eine gute Stute aus den 50er Jahren an? Um es so zu sagen: Damals hatte noch kein einzelnes Gerät bei Fender so viel Engagement erhalten. Also, wenn ungeschulte Mexikaner etwas zusammenbauen könnten, das heute diese bemerkenswerte Anerkennung geniesst, wie viel mehr Potenzial hat eine solche Konzertgitarre?
Was für eine Schicht! Wie gut eine Schicht jedoch sein kann, wenn alles in Ordnung ist, oder wenn jemand nicht nur die passenden Bauteile wählt, sondern sie auch mit Sorgfalt, Sachverstand und nicht zu letzt mit viel Fingerspitzengefühl koordiniert. Meister Paul Wallmann ist so ein Mann und er hat ein Traum-Instrument mit diesem fabelhaften Klang und großartig zu spielen 57 Stratocaster Relic geschaffen.