Collins Gitarre test
Kollins GitarrentestAussehen: Es wird ein sehr starker, in vielen Farbtönen verfügbarer Firnis eingesetzt, der den ganzen Körper sowie den Nacken bis zum Kopfende umgibt.
Als ich es zum ersten Mal spielte, bemerkte ich den langweiligen, aber warmen Sound auf Anhieb. Einzelne Klänge sind deutlich zu hören, aber aufgrund des gedämpften Sounds ist die Gitarre nicht für Riffe und Pentatonics etc. geeignet....... Allgemeines: Der Firnis wird sauberer und gleichmäßiger aufgebracht, es sind keine Lackmängel sichtbar, was auch bei der Lackdicke recht schwierig sein sollte.
Nach 2 Jahren intensivem Spiel sind hier die ersten Schrammen zu erkennen, die jedoch die Spielbarkeit und schon gar nicht den Klang nicht beeinträchtigen. Für eine Gitarre in der Preiskategorie ist die Spielbarkeit in Ordnung, könnte aber besser sein. Der Cut-Away der Gitarre macht das Spiel in höheren Positionen sehr angenehmsch.
Ebenfalls enthalten ist ein vernünftiges Pickup und ein Tuner, was die Gitarre zu einer großartigen Trip- oder Lagerfeuer-Gitarre macht, denn man kann sie rasch und komfortabel stimmen - allerdings ist dies nach dem Saitenspiel nur in Ausnahmefällen notwendig. Über Pickups und Tuner: Es genügt, die Gitarre zu verstärken, d.h. auf einem Verstärker zu betreiben, aber sie kann auf Dauer nicht für professionelles Tonstudio auf einem PC verwendet werden.
Der Tuner erledigt seine Arbeit und stellt die Tonhöhen präzise dar - er ist farblich abgestimmt. Gegenüber einem teureren Tuner gibt es nur geringe Unterschiede (+/- 2-3 Cent) im Cent-Bereich der Klänge - passable Tuner. Schlussfolgerung: Pro - Anfängerin der Profiklasse und Lagerfeuer-Gitarre, angemessene Ausführung und guter Sound.
Detailtreue
Mit Bill Colings steht der Mann hinter den Colings Guitars, einer weltweit bekannten Markenartikelmarke für akustische und elektrische Guitarren, Mandolinen bis hin zu Harlekülen. Der Produktionsstandort liegt außerhalb von Austin, USA am Highway 290, diese Fabrik ist vielleicht nicht so bekannt wie der Name Martin oder Vander. Aber auch Musikern und Star's wie O'Brien und Spielberg, die ein Colling ihr eigen nennt.
Bill erwarb sich durch seine ausgeklügelte Methode, Guitarren zu konstruieren, Ansehen in der Industrie. Wer Genießer befragt, was eine Colling von anderen Gipsgitarren unterscheidet, dem bleibt oft die Antwort: "die Leidenschaft zum Detail". Charakteristisch für ein Colling ist sein etwas kräftigerer Gesamtklang im Gegensatz zu einem Martin, der in der Regel tiefgründiger und bassbetonter ist.
Nachfolgend gibt Steve fünf Demos ab. Ein Teil dieser teuren Musikinstrumente wird an bekannte Guitarristen wie Marcus Mumford, Robert Plant und Peter Thownshend vertrieben. Das wäre nicht das erste Mal, dass ein Musikant, der eine Collings-Gitarre inszeniert, bekannt wird. Stephen McCreary, der Direktor der Kollaborationsfabrik und ein langjähriger Bekannter des Firmengründers, entdeckte beim Lesen seiner Biographie eine Parallele zwischen Kollagen und Steve Jobs.
Kollins möchte, dass das Innere der Gitarre so gut wie das Äußere wirkt und sich anfühlt. Im Moment ist er vor allem mit dem Aufbau von Archtop-Gitarren und -Schleifen befasst, da diese die anspruchsvollsten sind. Bill verbrachte den restlichen Teil seiner Zeit damit, die Gitarre zu erlernen, eine Technik, die er seit über 40 Jahren meistern wollte.
Doch laut Collings wirst du das nie wirklich erfahren.....