Antike Musikinstrumente
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Die Herkunft der Musiktitel war zu allen Zeitpunkten und unter allen Menschen ein beliebtes Thema der Betrachtung und Nachforschung. In der Antike ist die Melodie einstimmig von der Göttin abgeleitet. Die altindische Musiklehre Gandharva sah vor, nicht nur den höchsten Gott, sondern auch den Musikschöpfer und in seinem eigenen Kind Narada den Begründer des Volksmusikinstruments Vina in Brahma zu ehren.
Der Indianer glaubt wie alle antiken Kulturkreise, dass gerade die Kunst der Kunst eine große Macht hat. Von den Indianern entwickelte sich ein nahezu unbegrenzter Schatz an Pausen und Tasten, der nach Angaben des Musikwissenschaftlers Soma nicht weniger als 960 betrug. Aufgrund dieses großen Intervallreichtums haben die Indianer, wie die anderen antiken Menschen, die Oktav in weit mehr als zwölf Noten unterteilt.
Auch wenn ihre Werke in der Melodie überreichlich erscheinen, ist sie für Polyphonie und funktionale Harmonie nicht geeignet. Sie wurde als effektives Mittel zur Moralförderung anerkannt, und der klügste aller chinesischer Politiker, Konfuzius (500 v. Chr.), sagte gar, wenn man wissen wollte, ob ein Staat gut geführt und gut erzogen sei, solle man sich seine Werke anhören.
Neben Einzelfunden von Instrumenten oder Illustrationen auf Kunstgegenständen wie z. B. Gefäßen wird die musikalische Darstellung des alten Mesopotamien vor allem durch Angaben auf Lehmtafeln vermittelt, die sich vor allem auf das Kultgebiet bezogen (z. B. die Darstellung einer Tierkapelle). Oft war die damalige Kunst in Ideen von Weltordnung und kosmischer Gesetzmäßigkeit eingebunden.
Auffällige Gemeinsamkeiten gibt es zwischen chinesischer und nahöstlicher Literatur. Dies hat seinerseits viele Gemeinsamkeiten mit der griechisch-römischen Volksmusik, so dass man davon ausgehen kann, dass sie einen bestimmten Einfluß auf die Antike hatte. Exemplarisch dafür steht die Aufteilung der Oktav in zwei Tetrachorden (Vierklang-Gruppen: C bis C, G bis C), die oft den griechischen, aber aus Mesopotamien stammen.
Das Musikinstrumentarium entspricht dem anderer Regionen des Nahen Ostens (Elam und Hethiter), wie z.B. Eckharfen, verschiedene Leier und Laute, doppelte Pfeifen und Schalmeien, Trompete und große Rahmentrommel und andere diverse Percussioninstrumente. Eine Resonanz findet die baskische Volksmusik in der Schrift (wenn auch später) im Daniel 3:5 Der Abschnitt, der die Darstellung der Macht von König Nebukadnezar II. beschreibt.
wird in den unterschiedlichen Ausgaben der Bibel anders interpretiert, zum Beispiel als "Klang von Posaune, Trompete, Mundharmonika, Flöte, Laute und allen anderen Instrumenten" (LUT) oder als "Klang des Hornes, der Rohrflöte, der Zither, Mundharmonika, der Kammermusik, der Laute, der Dudelsack und aller Musikrichtungen" (ELB). Jedenfalls macht die Passage klar, dass die Melodie auch sehr profane Absichten hatte.
Wie wichtig die Bedeutung der musikalischen Arbeit im gesellschaftlichen und privaten Leben Ägyptens ist, beweisen die vielen Bilddarstellungen von Sängerinnen, Musikern und Instrumentalistinnen, die auf nahezu allen Denkmälern des ganzen Kontinents wiederkehren, bald individuell, bald zu Chöre und Orchester werden. Die Vielfalt der dort auftretenden Musikinstrumente, darunter die große, reich besaitete Mundharmonika, suggeriert eine bestimmte äußerliche Prächtigkeit und Opulenz der Ägyptischen Volksmusik.
Ägyptische Malerei manifestiert sich in diesem Staat noch in der Zeit Platons (4. Jh. v. Chr.), der in seinen "Gesetzen" (Nomoi, Heft 2) davon spricht, dass dort wunderschöne Gestalten und gute Noten geschätzt werden; "aber wie diese wunderschönen Gestalten und gute Noten geschaffen werden müssen, wird von ihren Pfarrern festgelegt, und weder Maler, Musiker noch andere Künstler dürfen etwas anderes als die einst als wunderschöne Muster anerkannten vorstellen.
"Musikdarbietungen mit Tänzen sind im Altägypten genauso gut dokumentiert wie bei den Hellseher. Weitere Informationen finden Sie unter Musikhistorie. Die melodischen Progressionen wurden, wie in allen uralten Zivilisationen, im Altägypten ausschliesslich oral durch die Chironomie übertragen: Hand- und Fingerbewegung zur Anzeige der unterschiedlichen Töne. Hinsichtlich der Hebräermusik ist man nur auf Mutmaßungen hinsichtlich ihrer Eigenart angewiesen, da nicht nur keine schriftlichen Informationen über sie vorliegen, sondern auch ein Mangel an Denkmälern der jüdischen Antike (bis auf ein Erleichterung auf dem Titus-Bogen in Rom, der einen Zug von gefangenen jüdischen Menschen darstellt).
Kennzeichnend für den Judengottesdienst ist, dass der Bibeltext nie laut gelesen oder verlesen wird, sondern immer mit Musikakzenten (teamim) und Cadenzen unterlegt ist. Zu den letztgenannten Namen sei bereits darauf verwiesen, dass sie beinahe ein Millennium später in der gleichen Reihenfolge wie die Namen der kirchlichen Schlüssel zurückkehren, obwohl diese nichts anderes sind als die griechische Oktavgattung, also nichts mit den Transponierungsskalen gemeinsam haben - ein Fehler, der dadurch hervorgerufen wurde, dass in den ersten Jahrhunderten des Mittelalters die Musiktheorie auch mit der Griechischsprache in Vergessenheit geriet und der antike theoretische Unterschiedsbetrag zwischen diesen beiden Systemen bei erneuter Betrachtung nicht berücksichtigt wurde.
Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal der antiken von moderner griechischer Literatur ist ihre Melodievielfalt, die sich in den Tönen der Geschlechter und Töne zeigt. Wie die Lyrik war auch die romanische Literatur zunächst vollständig von der antiken Lyrik beeinflusst. Bei den Sängern und Musikern handelte es sich hauptsächlich um Praktizierende, deren Interpretationen auf den Akzenten der Sprechstimme basierten; Zusatzzeichen für das Auf- und Abwärtsgehen der Gesangsstimme wurden von Aristophanes von Byzanz bereits im dritten Jahrtausend v. Chr. erdacht.
In den gesellschaftlichen Gesellschaftsstrukturen spielt neben einer kultischen und sinnbildlichen Dimension die musikalische Komponente seit jeher eine wichtige Rolle. 2. Sie war in Rom nicht im ethisch, persönlichkeitsbildenden Sinn Griechenlands gesucht, sondern ein unverzichtbarer Begleiter im Kulturkreis, bei Beerdigungen, in der Armee und bei staatlichen Veranstaltungen wie Triumphprozessionen und auch bei Auftritten in Zirkussen und Amphitheatern.
Eins der aeltesten Musikinstrumente war die Knochenfloete. Das Doppelrohrblatt ( "Aulos"), auch Tibia genannt, eines der am meisten dargestellten antiken Musikinstrumente, ist ein Zweirohrblattinstrument. In der Antike ist eine doppelte Flöte nicht bekannt. Die Römer führten unter etruskischem Einfluß diverse Bläser ein, die hauptsächlich von der Armee benutzt wurden: Die Legion ssignalinstrumente waren die römischen Tuben, eine natürliche Trompete.
Daß in der Frührepublik bereits Musikanten in die römischen Streitkräfte eingegliedert waren, beweist schon die Verfassung der Jahrhunderte, die unter anderem die Anziehung des ganzen Volkes zum Militärdienst vorsah: Von den 193 Jahrhunderten, die von der Staatsbürgerschaft zu leisten waren, wurden den Minnesängern zwei zugeteilt. Trompete und Hornbläser in der Armee geben Zeichen für Attacke und Abzug, für Abschied und Halt, und sie kündigen die Essenszeiten und die nächtliche Wache an.
Bedenkt man, dass das Allerwichtigste im Siegeszug neben dem Sieger die Armee ist (ohne Armee kein Erfolg, ohne Erfolg kein Erfolg), kann man davon ausgehen, dass auch die "Militärmusik" eine herausragende Stellung einnimmt. Leider gibt es nur wenige Bild- und Literaturzeugnisse zur Triumphmusik. Literaturdaten zur Triumphmusik sind ebenfalls recht knapp.
Erwähnenswert ist in diesem Kontext der Sieg von Ludwig Aemilius Paullus ex Mazedonien et regio pers (167 v. Chr.) und der Klaviertriumph (71 n. Chr.). Für die Musikwissenschaft von heute ist es erstaunlich, dass bereits sehr präzise zwischen der Klanglichkeit von Blech- und Holzbläsern unterschieden wurde (dieser Begriff bezeichnet die Mundstückart und nicht das Ausgangsmaterial des Instruments).
Das wird in der Eizelle, einer Reihe von Triumphen (kleiner Triumph) deutlich: der General musste gehen, die Kränzchen waren aus Myrten und nicht aus Lorbeer, die Armee ging nicht mit, und die musikalische Begleitung besteht aus Querflötenmusik (= Holzblasinstrument) und nicht aus Triumph-Posaunen (= Blechblasinstrument). "Da die romanische Volksmusik vor allem mit gesellschaftlichen Ereignissen in Verbindung gebracht wurde, die das Urchristentum verabscheuten, oder mit kultischen Praktiken, die ausgerottet werden sollten, wurde in der späten Antike versucht, die alte musikalische Tradition aus dem Gedenken der Glaubenden zu löschen.
Besonders die instrumentale Blasmusik stieß auf Widerwillen, und es hat Jahrhunderte gedauert, bis die Kirchen auch die antike Blasmusik, die wohl weiterhin in der volkstümlichen Blasmusik lebte, oder die Blasmusik der unteren Gesellschaftsschichten, als bedeutsam für die musikalische Entwicklung der abendländischen Zivilisation betrachteten. Music. Jahrgang 11, herausgegeben vom Literaturinstitut, Leipzig/Wien 1885-1892, S. 917 Curt Sachs: Die Music der Antike.
Eingetragen in: Ernst Bücken (Ed.): Handbuch für Musikwissenschaften, Vol. 7 der Akademischen Verlag gesellschaft Athenaion, Potsdam 1928/1930, licensed edition by Laaber-Verlag, Regensburg 1979 Karl H. Wörner: History of Music.