Musikinstrumente Leipzig
Instrumente LeipzigIm Rahmen der Leipziger Uni wurde die am 29. März 1929 eingeweihte Kollektion stets für Forschungs- und Lehrzwecke genutzt. Ein systematischer Zusammenschluss von Studien mit Geräten aus aller Herren Länder eröffnet hierfür ausgezeichnete Aussichten. Seit 2001 ist das Haus eine der "wichtigsten überregional bedeutenden Kultureinrichtungen" in den neuen Ländern und gehört der KNK an.
"Zwietracht lebt in der Pleißenstrande" Leipzig und musiziert, berichtet und gesungen über Ulrike Richters Haken-Harfe. Der fünfte Bahnhof auf der gut fünf Kilometern Länge der Musikstrecke Leipzigs ist das Haus.
mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten> | | | | Quellcode bearbeiten]>
Mit dem Musikinstrumentenmuseum der Uni Leipzig steht ein eigenes Musikinstrumentenmuseum der Uni Leipzig zur Verfügung. Mehr als 5.500 Einheiten, rund 10000 Objekte, darunter wertvolle europäische und außereuropäische Instrumente sowie Kostbarkeiten aus der Zeit des Renaissances, des Barocks und der Bachzeit in Leipzig, nehmen eine der bedeutendsten Positionen der Welt ein.
Es ist heute das zweitgrösste Musikinstrumentenmuseum Europas nach dem Brüsseler Musikinstrumentenmuseum (7.000 Instrumente) und dem Pariser Musikmuseum in der Cité de la musique (4.000 Instrumente). Unweit der Stadtmitte Leipzigs befindet sich das neue Grasimuseum am Jan. Zusammen mit den beiden anderen Grassier Häusern, dem Völkerkundemuseum zu Leipzig und dem Kunstmuseum für Angewandte Künste, wurde das Haus in das Blaue Buch der Regierung unter den "kulturellen Leuchttürmen der DDR" miteinbezogen.
Eintritt in das Musikgeschichtliche Zentrum von Paul de Wit (1904). Der in Leipzig wohnhafte Holländer Paul de Wit (1852-1925) eröffnete 1893 im Leipzigischen Boseehaus auf dem Thomkirchhof ein musikgeschichtliches Haus. Nach dem Scheitern der Kaufverhandlungen durch die Landeshauptstadt Leipzig zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert verkaufte er die Kollektion 1905 an den kölschen Papiermacher und Sammler Wilhelm Heyer (1849-1913).
Musikinstrumente, Musikautogramme, Brief und Porträts hat Heyer sammeln lassen und dafür 1905 ein Wohnhaus in der Kölner Worringer Straße gebaut. Schon kurz nach seinem Tode wurde 1913 das Kunsthistorische Musikmuseum Wilhelm Heyer mit 2.600 Instrumenten, 1.700 Musikautogrammen und fast 4.000 Bildwerken eröffnet[2], in dem neben der de Wits Collection auch eine wertvolle Instrumentensammlung des Florentiner Freiherrn Alessandro Kraus (1853-1931) und einige Klavierinstrumente der pr.
Auch nach Heyers Tod bestand das Haus noch einige Jahre, bis sich seine Nachkommen zum Verkauf entschlossen: Im Jahre 1926 wurde die Kollektion von der Leipziger Uni erworben. Die Kaufsumme wurde durch Mittel des Freistaates Sachsens in der Größenordnung von 600.000 DM und des Musikverlags C. F. Peters in der Größenordnung von 200.000 DM abgedeckt.
Das Musikinstrumenten-Museum der Uni Leipzig wurde am 3. April 1929 im Nordtrakt des Neuen Grassi-Museums offiziell eroeffnet. Während des Bombenangriffs auf Leipzig am vierten Tag verfolgt die Dauerausstellung des Musikinstrumenten-Museums die wichtigsten Perioden der Musik- und Instrumentenbaukunst sowie die Leipziger Musiktradition. Auch das Ausprobieren von Musikinstrumenten im Tonlabor ist möglich.
Seit 1929 gehört das Instrumentenmuseum zur Leipziger Unversität. Es gibt eine Unterrichtssammlung (ca. 200 Objekte) und eine Sammlung von Studien, die eine wichtige Funktion in der Unterrichtung hat. Das Musiktheater bietet Kurse in den Bereichen Instrumentalpädagogik und Akkustik in den Bereichen Musikwissenschaften und -pädagogik sowie für Studierende der Musikhochschule "Felix Michelssohn Bartholdy" an.
Neue Ausgabe als Musiktheater der Uni Leipzig, Stekovics, Halle/Saale 2008. ýStefan Lieser: Musikstadt Köln? Es soll ein Instrumentenmuseum gebaut werden.