Resonatorgitarre
KlanggitarreEinzeltöne mit großem Resonanzraum und Trikone mit drei kleinen Resonanzräumen, die durch ein Metall-T-Stück angeschlossen sind.
Akkustik der Resonanzgitarren
Für beide Fälle ist die so genannte Resonanzgitarre (seltener auch die Resonanzgitarre) zuständig. Es wurde in den 1920er Jahren für den Einsatz einer besonders lauten akustischen Konzertgitarre konzipiert, einige Jahre vor der Entstehung des elektromechanischen Pickups und damit der verstärkten elektrischen Konzertgitarre (Mikrofonierung von akustischen Gitarren, die auch zur Behebung des Volume-Problems denkbar war, war wegen der damals sehr schmalbandigen Mikrophone noch nicht durchführbar).
Die Resonanzgitarre wird trotz weiterentwickelter Mikrofon- und Verstärkertechnologie noch heute hergestellt und hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Die Saitenvibrationen werden bei gezupften Instrumenten wie der Konzertgitarre oder der Westgitarre über den Steg auf die Holzdecke geleitet, die dann die Vibrationen "verstärkt" und in die Lüfte abgibt.
In Resonanzgitarren dagegen bringen Metalltrichter die Atemluft zum Schwingen. Sie sind ebenfalls über einen speziellen Brückenkopf mit den Strings gekoppelt. Der zumeist aus dünne, hellem Alu gefertigte Schornstein ist im Inneren des Gitarrenkörpers, vergleichbar mit den Lautsprechermembranen, schwingend gelagert und kann so relativ große Luftmengen transportieren.
Resonanzgitarren hören sich daher mit ihrem Resonanzdecke etwas laut (und anders) an als herkömmliche Akustikgitarren. Die in der Resonatorgitarre entstehenden Luftvibrationen werden dann über Schallöcher im Gehäuse nach draußen abgelassen. Da die vibrierenden Schornsteine, d.h. die Resonanzkörper, die "verstärkende" oder "schallabstrahlende" Funktion der Decke wahrnehmen, verliert der Gitarrenkörper einer Resonanzgitarre seine Aussagekraft - er kann also auch aus billigem Holz oder nichtvibrierendem Material gefertigt werden.
Entscheidend für den Klang ist eher die Bauweise der Resonanzkörper selbst. Die Resonatorgitarre mit drei Klangkörpern oder konischen Schornsteinen ("tri": drei, "cone": Konus, Trichter) wurde in erster Linie entwickelt und hergestellt. Zur akustischen Kopplung dieser drei Aluminiumkegel an die Schwingsaiten wurde eine T-förmige Brücke erbaut. An einem Ende des Steges, an dessen Ende die Streicher anliegen, war ein T-förmiger Bogen angebracht, der als Stütze für die Griffhand des Spielers wirkte.
Bereits 1927/28 wurden die ersten Trikots von der Nationalen Streichinstrumentengesellschaft, kurz Nationale, hergestellt. Deshalb wird diese ursprüngliche Form der Resonatorgitarre oft als "National Tricone" genannt - vor allem, wenn ihr Körper ebenfalls aus Metal besteht, denn schon die ersten Trikots hatten einen so schimmernden Metallkörper (aus "Neusilber") (im Unterschied zu den ersten Resonanzgitarren des Wettbewerbs).
Die Resonatorgitarre hatte der Entwickler John Dopyera mit einer anderen Zahl von Klangkörpern ausprobiert, um sich für eine Dreifach-Konstruktion zu entschließen. Solche Streichinstrumente wurden bisher mit einer Reihe von Resonanzkörpern gefertigt, die einen wesentlich geringeren Resonanzkörperdurchmesser haben als der Resonanzkörper der Erdachung. Außerdem ist bei den bewährten Geräten der Saitensteg, über den die Streicher gezogen werden, entweder unmittelbar oder mittelbar mit den Resonatorspitzen an einer Stelle gekoppelt.
Es wird jedoch nach der Idee ein ringförmiges Spannungselement A verwendet, das über eine Kreisbahn 16 mit dem Schwinger verbunden ist. So werden die Vibrationen der Streicher, die auf den Resonanzraum R geleitet werden, wesentlich stärker ausgeprägt, aber nur ein einzelner Resonanzraum ist vorhanden. Auch diese Singles wurden von National in den späten 1920er Jahren neben den Trikots hergestellt und waren - trotz der Klangunterschiede - viel wirtschaftlicher erfolgreich.
Der " Nationalkeks " wurde unter anderem häufig im Blau eingesetzt. Die Resonanzkörper strahlen sowohl im Trikone als auch im National Single-Cone gegen die Gitarrenrückwand. Dann hat Dopyera den Schornstein umgedreht, so dass die Konusöffnung mit der Brücke gekuppelt werden musste. Zu diesem Zweck wurde die "Spinnenbrücke" entworfen, eine spinnennetzähnliche Konstruktion aus Metall, die auf der Resonanztrichteröffnung sitzt und einen zweiteiligen Brückenkörper auf dem die Streicher aufliegen.
Die Patentanmeldung für die Spider Bridge-Gitarre (die jedoch im Auftrag seines Brüders hinterlegt wurde) besagt, dass ein Resonatorinstrument mit einem süssen Ton ("sweet tone") zum Patentschutz anhängig ist. Zu den drei oben beschriebenen Ausführungen von Resonanzgitarren und Resonatorsystemen gibt es noch ein weiteres Systemunterscheidungsmerkmal: die Gitarrenhalsform.
Erste Resonanzgitarren wurden mit "quadratischen Hälsen" und quadratischen Hälsen erbaut. Diese wurden als laute Lap Steel Gitarren gedacht, die in der damals beliebten Hawaii-Musik verwendet wurden und auf dem Schoss des Guitarristen auftraten. Die Greiferhand presst bei dieser Spielart die Guitarrensaiten nicht gegen das Griffbrett, um sie zu kürzen.
Stattdessen wird ein Objekt, der Schieber egler, mit nur geringem Kraftaufwand auf die Saiten gedrückt, um den vibrierenden Teil einer Zeichenkette zu ermitteln und so die Stimmung zu verändern. Resonanzgitarren mit quadratischem Ansatz wurden auch in anderen Stilen verwendet, zum Beispiel im Bluegras der 30er und 30er Jahre. Resonanzgitarren wurden bereits Ende der 1920er Jahre mit gerundetem Halsausschnitt verkauft, was sie für den breiten Kreise von Musikern mit klassischem Spielstil attraktiv machte.
Wenn die Saitenposition richtig eingestellt wurde (die Stahlsaiten sind zu hoch über dem Griffbrett, um sie richtig fassen zu können), könnte der laute Resonanzkörper mit seinem typischerweise anderen Gitarrensound Musikrichtungen weit weg von der hawaiianischen Musik einnehmen. Wahrscheinlich von der Rutschtechnik der Lap Steel Spieler angeregt, wurden solche Rutschen auch auf der Resonanzgitarre mit abgerundetem Halsausschnitt und in Normalhaltung wiedergegeben.
Mit den anderen Fingern konnten so die Fäden weiter gegriffen werden.