Orange Amps
Ampere OrangeOrangene Verstärker: News, Test und mehr
Der orange Kalender startet im Fruehsommer 1968 in London, 3/4 New Compton Street. Ausgestattet mit einem Revox-Tonbandgerät und einem Vox-Hallgerät öffnet er sein Orange Recording Studio im Keller des Gebäudes im West End in London. Mit viel Begeisterung und einer großen Vision: Mit seiner neuen Eigenmarke soll das ganze Musikgeschäft aufrollen.
Orangenverlag, Orange Agentur, Orange Records, Orange Music und das bereits genannte Orange Recording Studio. Klippe Cooper: "Ich habe in den späten 60ern Bass und Gesang in einer Gruppe namens'The Millionaires' gespielt. Ich hatte also nur den Gebrauchtmarkt, der mich auf lange Sicht nicht befriedigte, weil die Anforderungen an gutes Material riesig waren.
"Coopers Devise war "don't dribble, but pad", also sollte statt der damals üblichen 50 W ein 100-Watt-Gitarrenverstärker verwendet werden. Klippe Cooper erinnert sich an das Leitmotiv von Les Paul: "Die Menschen hören mit den Augen. "Am Ende wurde der Name zum eigentlichen Ziel. Im Gegensatz zum Uniform-Schwarz, das die damaligen Gitarren-Amps schmückte, hatte Cooper ein Tolex-Cover in schrill-orange, mit einer weissen Frontblende und dicken Knöpfen, die alle im Science-Fiction-Stil der 50er Jahre gehalten waren.
Klippen-Cooper: "Orange war und ist meine Lieblingston. Aus diesem Grund habe ich meinen Geschäft Orange Store genannt, ihn mit einer leuchtenden orangefarbenen Bemalung versehen und mit einem psychodelischen Buchstaben versehen. Das war eine orangene Zeit (lacht). Es war alles orange, mein Geschäft, meine Verstärker, mein Lieferwagen, ja, wir hatten auch einen orangefarbenen Strandbuggy.
Übrigens wurde nicht so oft gesagt, dass ich wegen Beschaffungsschwierigkeiten auf orangefarbene Tollwut zurückgreifen würde. Die auffällige Ausstattung der Verstärker soll unser Aushängeschild werden und uns von allen anderen Anbietern unterscheiden. "Der Entwurf der neuen Orange Verstärker war da, nun musste nur noch die Technik umgesetzt werden.
Cliff Cooper wendet sich zu diesem Zwecke im Frühjahr 1968 an Matthias Mathew, der bereits im weit entfernten Haddersfield unter dem Markennamen Matamp Gitarrenverstärker produziert, darunter die in Gitarrenkreisen hoch angesehene Matamp-Serie 2000. Die neuentwickelten 100-Watt-Boliden wurden unter dem Markennamen Orange Matamp, einer Konzession an Mat Matthias' Werk, eingeführt.
In den ersten sechs Exemplaren wurden 100W Orange Matamp von Peter Green und seiner Gruppe Fleetwood Mac produziert, die sie als Indossanten auf ihrer bevorstehenden US-Tour benutzten. Es waren Jimmy Page und der Bluesrocker John Mayall, die mit Orange Mattamps auf die Buehne zogen. Bei der 69-er Fleetwood Mac-Tour kam noch eine weitere hinzu, und Peter Green bekam ein 200-Watt-Klangmonster, das zwar teuflisch laute, ihm aber nicht genügend Verzerrungen bescherte.
Dies ermutigte ihn, den Klang der Orange Mattamps unter Beteiligung von prominenten Musikern wie Eric Clapton, Marc Bolan, Paul Kossoff und Gary Moore, die damals den Orange Shop betraten und verließen, stetig zu entwickeln. In den frühen 70er Jahren nahm die Anfrage nach Orange Matamp deutlich zu. Besonders in den USA und Deutschland, wo er seine Verstärker mit einem cleveren Marketing-Schachzug als Backliner in der sagenumwobenen Musikshow Beat-Club (später Musikladen) wirkungsvoll positionieren konnte, waren die orangefarbenen Boxen sehr gefragt.
Klippe Cooper: "Deutschland war Anfang der 70er Jahre tatsächlich unser zweitgrösster Absatzmarkt in Deutschland. Das ist, wenn meine orange Boxen kam in praktisch, vor allem, da sie einen großen Klang als Rückwand. Rückblickend stellte sich heraus, dass viele der britischen und vor allem amerikanische Gruppen, die im Beat-Club spielten, Orange Ausrüstung bestellten.
"Deutschland hatte für Klippe Cooper in den 70er Jahren sowieso eine spezielle Rolle. "Aufgrund der großen Beliebtheit von Orange Amps haben wir in den 70er Jahren einen eigenen Laden in Frankfurt eröffnet. "Die explodierende Produktionskapazität von Orange Matamp Anfang der 70er Jahre übertraf bald die von Mat Matthias. Klippe Cooper: "Ich habe viel Zeit und viel Kapital in das Geschäft investiert, um sowohl die technischen Entwicklungen der Verstärker als auch das Inverkehrbringen zu fördern.
Durch die steigende Anfrage nach Orange Matamp hat sich der Bedarf erhöht, keine Frage. 2. An manchen Tagen habe ich bis zu 16 Std. für Orange gearbeitet und dann im Laden übernachtet, ja (lacht), in einem Schrankbezug von Orangen, den ich als Schlafsäcke benutzt habe. 1971 haben wir uns getrennt und ich habe beschlossen, mein Unternehmen unter dem Namen Orange weiterzuführen.
"Cooper fing dann an, Verstärker und Lautsprecher im großen Maßstab in der neuen Produktionsstätte in Bexleyheath zu bauen. Die erste rein orange war der 1971 eingeführte Pics Only-Verstärker. Bilder Nur weil die Frontplatte des Verstärkers keine Beschriftung benötigt. Klippe Cooper: "Ich wurde von einem Rundgang durch London inspiriert.
Ich fand, es wäre eine tolle Sache, statt einer Bezeichnung auf der Frontplatte eines Verstärkers ein Symbol aufzubringen. So haben wir unsere Verstärker in viele Ländern geliefert, in denen sie überhaupt kein Deutsch verstanden. "Pics Only folgten bald die 80 und 120 W Grafik-OP-Serie, in der die Bilder mit einem Label versehen wurden.
Damit beginnt die erfolgreiche Zeit der Orange Amps. Aber Cooper hat sich nicht auf seinen Erfolgen ausgeruht. Im ständigen Austausch mit Musikern stellte er deren Verbesserungswünsche an seinen Verstärkern in Frage. In den 70er Jahren gab es einen Aufruf zu mehr Verzerrungen für die Orange Verstärker.
Sie klangen wie Schweine, wollten aber nicht, wie bei den Marshall-Verstärkern, bei geringeren Pegeln wirklich gesättigt werden und bei geringeren Pegeln verzerrt werden. Aus diesem Grund wurde 1976 von der Firma CCOOPER ein Orange Verstärker mit Mastervolumen entwickelt und als Orangeoverdrive 120 bezeichnet Dieses Leistungsmerkmal ist heute bei vielen Gitarrenverstärkern üblich, aber zu diesem Zeitpunkt konnte CCOOPER behaupten, der erste englische Produzent gewesen zu sein, der einen Mastervolumenverstärker auf den Markt gebracht hat.
Angeregt durch den großen Durchbruch der Orange Amps in den 70er Jahren, erinnert er sich daran und bringt viele kuriose Produkte und Services auf die Strecke. Guitarren, Streicher, Mikrophone, Mischpult, P.A.-Systeme, Beleuchtungssysteme, Disco-DJ-Systeme und auch ein Drumkit von Orange konnten jetzt erworben werden. Die OMEC (Orange Music and Electronic Corporation) und Jimmy Bean.
Das Orange Recording Studio nahm weiter Artisten auf, und das firmeneigene Orange Labels übernommen. Vermarktet wurden die Artisten von der Agentur Orange Entertainment, ergänzt durch den Bereich Orange Publishing. Klippe Cooper: "Es kann sein, dass ein oder zwei Dinge einträglich waren.
Aus diesem Grund haben wir unsere Angebotspalette schrittweise auf das Nötigste reduziert: die Verstärker. "Es gab zwei Hauptgründe, warum Klippe Cooper den Betrieb 1980 schloss. Die schrillen psychedelischen Outfits der orangenen Amps waren nun völlig aus. Für Orange bedeutet dies unweigerlich das ökonomische Ende.
Nirvana, Pearl Jam, Oasis und Blur sorgten dafür, dass der rockige Auftritt wieder akzeptabel wurde und man die alte Orange Amps wieder auf der Buhne hatte. 1994 gab er der Gibson Corp. in Amerika die Genehmigung, orangene Verstärker zu fertigen. Bald hat Gibson das lnteresse am Verkauf der Verstärker verloren.
1997 sah er die Möglichkeit, Orange endlich wieder in die eigenen Händen zu nehmen und gründete in Adrian Emsley einen kompetenten AMP-Designer. Cooper war der erste, der die Modellpalette komplett neu gestaltete und damit die Neuauflage der 70er Jahre einstellte. Das war so beliebt, dass es bald durch weitere Geräte, einen 30 oder 140 W Zweikanal- und einen 200 W Bassverstärker ergänzt wurde.
Klippe Cooper: "Warum habe ich alles zurückgenommen? "Der erste Coup von Orange im neuen Millennium war die Einstiegsserie Crush, die in Korea produziert wurde. Die kleinen orangefarbenen Kisten sahen aus wie die großen und gelangten so visuell effektvoll in alle Musikläden der Erde. Klippe Cooper: "Mein Grundsatz war immer: Sie müssen auf sich und Ihre Erzeugnisse auffallen!
In jedem kleinen Laden der Erde wollten wir dabei sein. Man kommt in einen kleinen Laden und sieht diese süßen orangenen Crush-Amps dort herumstehen und man weiß: Orange ist zurück! Natürlich haben sie ihren eigenen charakteristischen Klang! "Orange Amps sind zurück und hören sich besser an als je vorher!
Aber Orange hat sich nicht auf seinen Erfolgen ausgeruht. Der Klang der Verstärker wurde und wird ständig weiterentwickelt. Das Hauptziel von uns war schon immer, die Anforderungen der Musiker an einen optimierten Klang zu erfüllen. Mit viel Zeit und noch mehr Aufwand in den Bereich F&E haben wir herausgefunden, dass einer der Kernpunkte für einen gelungenen Klang die Art der Trafos in einem Verstärker ist.
Es war auch 2006, als Klippe Faßbinder zur Dame von England am Buckingham Palast eingeladen wurde. Orange's Produktion befindet sich nun in der Naehe von London.
Besonderes Augenmerk wird auf die exakte Abdeckung mit orangefarbenem Sandwich und eine einwandfreie Montage der Beschläge an den Griffen, Füßen, Kanten etc. gerichtet. Das Frontpanel ist orange lackiert mit einem Spezialgerät, das Layoutvorlagen für die jeweiligen Verstärkermodelle bereitstellt. Diese Einzeluntersuchung ist sehr bedeutsam, denn Meßwerte sind eine Sache, aber das Hören eines geübten Musiker ist immer noch der Ausweg.
Und was hat Orange mit der Zeit der Ritter zu tun? Sehr simpel: Schaut man sich einen orangenen Verstärker oder Lautsprecher näher an, findet man ein schnörkeliges Stadtwappen. Die Gesamtheit des Wappens steht für die Zielsetzungen und Maßstäbe von Orange, vor allem für die hochwertige Verarbeitung der Orange Produkte.
Dies bedeutet, dass eine große Anzahl von Orange Amps jederzeit in Herstellung und Vertrieb sind. Auf der linken Seite ist Naturgott Pans, er steht für das Hypnotisierende in der Literatur, auf der rechten Seite für Britannia, was die große Bedeutung von Orange in der englischen Wirtschaft symbolisiert.
Wenn ein Orange Einzelhändler am späten Nachmittag seinen Laden schliesst, eröffnet ein anderer Laden auf der ganzen Welt seine Pforten, um Orange Amps zu vertreiben. Der Orangenbaum steht für einen lebhaften internationalen Markt, und natürlich ist der Orangenbaum auf der ganzen Erde auf dem Vormarsch.
Die Löwen, die von starken orangefarbenen Fesseln festgehalten werden, repräsentieren die unglaubliche Kraft und Kraft der Verstärker, die nur darauf warten, dass der neue Besitzer sie freigibt. Unter den Hämmern und Meißeln sind Sinnbilder der handwerklichen Verarbeitung, die Orange auszeichnen. Klippe Cooper: "Ich kenne ein Unternehmen in den USA mit dem Slogan'We are the Voice of America'.
Seit 2005 gibt es in der Serie Orange-Rockerverb eine Hot Rod-Variante der legendären Röhrenverstärker aus England. Für den Rockerb 50 hat sich Orange für eine andere Endrohrkonfiguration entschieden: Außerdem sind die Haltegriffe am Bedienpult wie gewünscht, aber alles in allem ist es etwas unangenehm, was Orange von Ihnen verlangt. Eine orangene Kontrollleuchte zeigt den Betrieb an (Power).
Orange nutzte den Raum für eine zweistufige schaltbare Lautsprecherdämpfung, ein nützlicher Aspekt. Exakt den richtigen Klang, um zum Beispiel eine saubere Gitarre mit einem Hauch von Wave zu dengelen. Zunehmendes Übersteuern wird von einer beeindruckenden Kraftentfaltung begleitet, der Klang treibt und treibt ohne Ende. Nichtsdestotrotz muss man nicht glauben, dass die gepflegte, stimmige Klangqualität der 6V6-Endstufe die Zähnchen aus dem Klang nimmt.
Beim Dirty Channel steigt die Verzerrung von Orange auf leuchtendes Rot - volle LeadSustain kein Thema! Gut, aber das sind nicht die Klänge, die man von einem orangenen Verstärker hört. Ob Sie orange Amps mögen oder nicht, es gibt keine andere Lade dazwischen. 15 W von zwei EL84/JJ in Class-A-Schaltung. Optional schiebt der Tiny Terror nur die halbe Röhre heraus, da er auf sieben W umzuschalten ist.
Das Equipment des Verstärkers ist extrem sparsam. Nun, Orange, England, ist ein europäischer Qualitätsartikel. In dieser Hinsicht ist bereits jetzt deutlich, dass die kleine Orange nicht der optimale Schlafzimmerverstärker ist. Auch das Umschalten auf sieben W ist nicht hilfreich. Das ist eine der Besonderheiten des Verstärkers: Bei moderater Lautstärke wirkt er wie ein ausgewachsener Jahrgangsstapel.
Wie wenn er seinem Ruf treu bleiben will, ist die Verzerrung zwar stimmig, aber der Sound des Verstärkers ist eher beißend, aggressive, beinahe penetrant in den obersten Etagen. Mit seinen fünfzehn W ist er tatsächlich für die Bühne geeignet. "Wenn es dir nicht gefällt, kannst du Schwarzorangen essen.
Die Crush 20RT (20W, 8?-Lautsprecher) ist bereits mit zwei Kanälen ausgestattet. Der Crush 35RT ist mit 35 W und 10 Lautsprechern der Stärkere in der Allianz. Die 35 W und der 10?-Lautsprecher sorgen bei jedem Einsatz für viel Aufregung.