Xlr Kabel

Das Xlr-Kabel

Der XLR (nach James H. Cannon, dem Gründer von Cannon Electric Co. auch Cannon-Stecker genannt) ist ein Industriestandard für elektrische Steckverbinder.

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XLR-Stecker sind in 3- bis 7-poliger Version und in unterschiedlichen Schutzarten nach VDE erhältlich. Die 3-polige XLR-Buchse ist der Standardanschluss für die analogen Audio-Leitungen in der Profi-Audiotechnik, speziell für die symmetrische Datenübertragung. Es wird nur ein Mono-Signal übertragen; für die beiden Kanälen eines Stereo-Signals werden zwei 3-polige XLR-Anschlüsse benötigt.

Standardmäßig ist für die übertragung von DMX-Steuersignalen der fünfpolige XLR-Stecker vorgesehen, jedoch werden hier oft 3-polige Stecker verwendet (vor allem für preiswertere Geräte), die auch den Vorzug haben, dass sie bei entsprechendem Platzbedarf mit Mikrophonkabeln erweitert werden können (sofern diese den technischen Daten der DMX-Schnittstelle entsprechen). Die vierpoligen XLR-Anschlüsse werden z.B. zur Versorgung von Video-Kameras und deren Peripheriegeräten sowie zum Anschluß von Intercom/Hörer-Kombinationen verwendet.

In Deutschland werden Verbinder mit vorstehenden Kontakten als Verbinder und solche mit entsprechendem "Loch" als Buchse bezeichne. XLR-Anschlüsse werden üblicherweise als "männlich" und "weiblich" und als " Buchsen" bezeichne. Beim XLR ist der übliche Eingang am Mixer eine Buchse und ein Mikrophon hat einen Stift am Gehäuse als Eingang.

Das Phantomspeisegerät funktioniert mit einer Spannung von bis zu 48 V und ist durch die Steckerbuchse gegen Berührung und Kurzschluß gesichert. Wenn die Verstärkerleistung mehrere 100 W übersteigt, ist die Benutzung von XLR-Anschlüssen verboten, da dort gefährliche Spannung vorhanden sein kann (die Pins des XLR-Steckers befinden sich im Steckergehäuse, können aber mit der Fingerkuppe angefasst werden).

In DMX-Steuerleitungen sind die signalgebenden Stecker female, um einen Kurzschluss durch metallische Fremdteile zu verhindern. XLR-Einbaustecker, linke Buchse, rechter Stecker, D-Typ. Die geprägten Stiftbezeichnungen sind auf der Buchse zu sehen. Durch die heute übliche D-Form sind die Gehäuseöffnungen für Messer- und Federleisten gleich, was bei der Herstellung von vorbereiteten Montageplatten von großem Nutzen ist.

Die männliche Version der alten P-Version hat platzsparende Befestigungslöcher unmittelbar über und unter der Stecköffnung; die männliche Version ähnelt der D-Version, ist aber leicht erhöht. Die XLR-Buchse wurde von der amerikanischen Gesellschaft Cannon (heute Teil von ITT) entworfen.

Cannon füllte die Federleisten später mit einer elastischen Polychloroprenmischung und gab ihnen den Namen Cannon XLR (R = Resilient). Die Repliken nahmen den Namen XLR an, obwohl sie die XLR-Stecker und nicht die XLR-Stecker nachahmen. Das Vorgängermodell des XLR-Steckers war der Tuchel-Stecker in europäischer Soundtechnik, der in zwei sehr verschiedenen Varianten erhältlich ist, deren kleineres (kleines Handtuch) sich von den DIN-Audioanschlüssen für den Heimgebrauch nur durch ein robusteres Design und Schraubensicherung abhebt.

Der Kontaktsockel 1 der XLR-Buchse befindet sich etwas weiter vorne als die Kontakte 2 und 2 als Vorkontakt. Die XLR-Steckergehäuse aus Metall sind in der Regel nicht mit Erde verdrahtet, sondern nur als Faraday-Käfig ohne Berücksichtigung von Erdung oder Kabelschirmung ausgelegt.

High-Springen ? Steckverbinder für elektronische Geräte - Teil 2-103 : Rundsteckverbinder - Detaillierte Spezifikation für eine Reihe von mehrpoligen Steckverbindern (Typ XLR'), englisch. Hochsprung ? AES Standard AES14-1992 (r2009): Norme AES für professionelle Audiogeräte - Connector Application, Teil 1, XLR und Genre Polarity, Englisch.

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