Saiten Bass

Streicher Bass

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"Was sind die passenden Flatwound-Saiten für mich?"

"Bis in die 70er Jahre hinein waren Flatwound-Saiten der absolute Maßstab auf dem E-Bass. Zusammen mit fortschrittlichen Verstärker- und Lautsprecher-Technologien ermöglichten die ungeschnittenen Rundwindungen eine neue, dem damaligen Trend entsprechende HiFi-Klangästhetik. Aber wer hätte denn geglaubt, dass Flatwound-Saiten nach so einem genialen Rollentausch eine riesige Wiedergeburt erleben würden?

Die Lackierung abgekratzt, der Körper des Instruments mit Rändern und Schrammen bedeckt, das mit dem Schweiss einer ganzen Familie getränkte Material angegriffen, die Beschläge angegriffen, der Gesamteindruck leicht zerkratzt - nur flachgewickelte Saiten sitzen wirklich, nicht wahr? Eine persönliche Erfahrung mag das Problem genauer erklären: 2002 ging ich in ein kleines Art-House-Kino, um einen von mir mit großer Begeisterung erwarteten Kinofilm zu bestaunen - und zu meinem Staunen war ich der einzigste Zuhörer!

Den Titel des Films übernahm ein Tribute-Buch über James Jamerson, das Jahre vorher erschien und wahrscheinlich vielen Bassgitarristen bekannt war. In erster Linie die Bassistenikone James Jamerson, später aber auch Bob Babbit, Wilton Felder und andere. So gesehen verändert sich auch der Schwerpunkt, und wenn man die Aufzeichnungen aus den 60er und 70er Jahren untersucht, stellt man fest, wie raffiniert einige der Bass-Sounds damals wirklich waren, trotz oder gerade wegen der Flatwounds.

Auf dieser Seite ist ein isolierter Bass-Track von James Jamerson zu sehen. Hinzu kommt der Vorzug, dass eine Flatwound-Saite aufgrund ihrer weichen OberflÃ?che weniger HintergrundgerÃ?usche produziert, wie z.B. Saitenrasseln, RutschgerÃ?usche aus der Griffhand oder auch KratzgerÃ?usche beim Spielen des Plektrums. Obwohl Flatwound in der Regel etwas teuerer in der Beschaffung ist als ihre ungeschliffene Konkurrenz, hält sie viel mehr ( "für immer") und klingt nach längerem Gebrauch besser als nach der Montage selbst.

Erwähnenswert ist auch, dass die technologischen Weiterentwicklungen der vergangenen 35 Jahre die Saitenproduktion nicht ohne Salut überstanden haben. Inzwischen gibt es eine beträchtliche Anzahl von verschiedenen Flatwound-Saiten, so dass sich unweigerlich die Fragestellung stellt: Welchen String sollte ich für meine Anwendung einkaufen? Damit Sie sich einen besseren Eindruck machen können, haben wir uns der Gegenüberstellung von 15 verschiedenen Saitensätzen verschrieben.

Bei solchen Vergleichsprüfungen geht es wie immer nicht unbedingt um die Fragestellung "besser" oder "schlechter", sondern um das Filtern von bestimmten Merkmalen und Anwendungsempfehlungen. Es war mir als Prüferinnen und Prüfer besonders am Herzen liegend, meine Vorlieben zu ignorieren und jeden neuen Satz von Saiten objektiv zu beurteilen.

Darüber hinaus habe ich auch bemüht, Aspekte zu beachten, die für bestimmte Anwendungsfälle bei anscheinend schlechten Werten von Nutzen sein können. Wenn zum Beispiel ein Streichersatz ein niedriges Sustain und eine viel stumpfer klingendere E-Saite hat, muss es kein Theater sein, wenn Sie die Saiten sowieso stumm schalten und den passiven Höhenregler am Bass umdrehen.

Eine weitere Bemerkung bezieht sich auf die Saitenlänge bis zum Wickelpunkt an den Maschinenköpfen. Im Idealfall werden die Saiten so gemessen, dass die äusseren Saitenwindungen zwischen dem Sattelkörper und der mechanischen Achse - d.h. dem Spindelstockgebiet - stoppen und nur eine dünne Kernwicklung über den Mechanismus läuft. Unglücklicherweise unterscheiden sich die Hauptplatten und die Aufstellung der Stimmgeräte bei vielen E-Bässen stark, und so ist dies eine Sache der Mittelmäßigkeit.

Möglicherweise ist es möglich, dass eine Schnur mit der ganzen Windung bis zum Mechanismus oder weit darüber hinaus geht und dann um die eigene Achse umsponnen wird. Dies ist nicht unbedingt ein Manko, schränkt aber den Tragekomfort der Schnur ein. Kleine mechanische Achsen, wie sie bei geschlossener oder gekapselter Technik gebräuchlich sind, sind jedoch manchmal problematisch: Sobald die vollständig gewickelte Schnur um eine so kleine Welle gewunden werden muss, gibt es nicht genügend Raum!

Akustische Effekte auf das Schwingungsverhalten der Saiten können entstehen, wenn die Seidenumwicklung an den Enden der Saiten von den Ballenenden über den Brücken verläuft. Das kann passieren, wenn der Abstand der Schnur zwischen Brückenaufhängung und Brücke sehr kurz ist. Prüfsituation: Für den Versuch entschied ich mich für einen unkomplizierten Aufbau: Testbass war ein amerikanischer Standardbass von der Firma Kotflügel mit stets vollständig aufgedrehtem, passivem Klangregler.

Selbst wenn Sie den Klangregler bei Präzisionsbässen, vor allem bei Vintage-Sounds, ausschalten möchten, habe ich ihn immer offen lassen, um die Klangcharakteristik der Saiten besser beurteilen zu können (mit Ausnahmen von den Beispielen im Videoclip). Für jeden Flatwound wurden vier kleine Klangbeispiele unter den hinsichtlich Geschwindigkeit und Endlage weitgehend gleichen Voraussetzungen mitgeschnitten.

Es wurden zwei Exemplare mit Finger, zwei mit Plektron gespielt (eines davon mit einem Schaumdämpfer, der vor dem Steg unter die Saiten gelegt wurde). Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Flatwound-Saiten erst nach längerem Gebrauch ihre vollen Klangeigenschaften entfalten. Zu meinem großen Leidwesen konnte diese Einlaufzeit für den Versuch nicht beurteilt werden, da man natürlich jeden Set für einige wenige Tage hätte ausspielen müssen.

Die Saiten sind einer der bedeutendsten Klangfaktoren, denn sie sind die Quelle des Signals, das von den Pickups in elektrischen Impulsen umgesetzt, vom Endverstärker stark transformiert und über die Boxen wieder in Schallwellen umgerechnet wird. Dabei ist die richtige Auswahl der richtigen Saiten für den jeweiligen Klang und das persönliche Spielerlebnis extrem entscheidend!

Besonders am Beginn sollte man sich nicht davor fürchten, mit unterschiedlichen Saitendicken und Variationen zu spielen. Und erst nach einiger Zeit wird klar, welche Saiten am besten zu Ihrem eigenen Bass und Ihrem eigenen Stil passen. Zur Beliebtheit des Flatwound-Sounds hat auch die Amerikanerin Carol Kaye massgeblich beigetragen, obwohl sie im Unterschied zu James Jamerson ausschliesslich mit dem Plektrum auftrat.

Streichinstrumente der Altertumsgeschichte waren in der Regel mit Roßhaar oder Spanngliedern bedeckt - Material, das damals auch für Militär- und Jagd-Zwecke verwendet wurde (z.B. Saitenbögen). Jh. wurden Darm- und Seidenstimmen mit Stahldraht umwickelt, um den Sound der Bass-Saiten auf diversen Musikinstrumenten zu verstärken.

Grundproblem war: Um tiefe Töne bei ausreichendem Volumen zu erzeugen, muss eine Zeichenkette eine verhältnismäßig hohe Eigenmasse haben, aber ihre Zugkraft sollte mit der aller anderen Zeichenketten mithalten. Es galt, dünne Saitenkerne mit guten Festigkeitseigenschaften durch Metallummantelung mit mehr Gewicht zu versehen.

Ein solcher String hat immer die Zugfestigkeit des Stringkerns, unabhängig von den Umspinnungen. Auf diese Weise konnten trotz verschiedener Fadenquerschnitte ausgeglichene Fadenspannungen erreicht werden. Anfang des neunzehnten Jahrhundert wurden zwei Innovationen in der Drahtherstellung vorgestellt, die auch die Saitenherstellung wesentlich verändert haben. Die ersten Saiten aus Eisendraht wurden 1834 in England lanciert.

Diese hatten eine viel höhere Reißfestigkeit als die konventionellen Eisen- und Blechsaiten und verursachten zunächst eine tonale Umwälzung in der Klavierbranche und später in nahezu allen Saiteninstrumentenbauern. Damals wäre eine rundgespulte Saite sowieso nicht sehr nützlich gewesen, da die Verstärker- und Lautsprechertechnik bei weitem nicht ausreichend ausgereift war, um die Klangeigenschaften einer rundgespulten Saite wiederzugeben.

Als Bassspieler war man damals damit zufrieden, einen Saitensatz als Erwerb für die Hälfte seines Lebens zu erachten. Nur mit den unpolierten umsponnenen Saiten und dem kompromißlosen Klang von John Entwistle von der Gruppe The Who fing das Ruder an sich zu drehen. Die Sage besagt, dass John von den unpolierten Saiten der Danelectro-Bässe begeisterte, die damals in England noch nicht erhältlich waren.

Wenn die Produktion von Saiten ein Kinderspiel wäre, dann würden alle Unternehmen gute Produkte ohne Schrott und in gleichbleibender Güte herstellen. Einzelheiten der Einzelteile und Fertigungsverfahren sowie die unterschiedlichen Metalllegierungen für Kerne und Ummantelungen sind das gepflegte Betriebsgeheimnis der erfolgreichen Stringhersteller. Zwischen zwei Zahnrädern, die auf einer Achse im Abstand von jeweils einer Schnurlänge liegen, wird der Kernbereich (der Saitenkern) eingespannt.

Jedoch kann der Stringkern auch aus mehreren Geflechtsdrähten zusammengesetzt sein. Ausschlaggebend für den Ausgleich der Zugbeanspruchung innerhalb eines Stringsatzes ist die Auslegung des Kerns. Daher müssen Saitenzug, Dehnbarkeit, Spielbarkeit und Zugbeanspruchung genauestens miteinbezogen werden. Letztere wird öfter geübt, weil sie die Saiten an sich festigt, was ihr bessere Schwingungs- und Intonationseigenschaften verleihen sollte.

Die Saiten sind an beiden Seiten oft mit Seidenfäden umwickelt. Die Hauptunterschiede zwischen den Stringtypen liegen in der Ausführung der Außenwicklung. Einfallsreich sind die Produzenten, wenn es um die unterschiedlichen Namen der Stringtypen geht - was aber auch zu Verwechslungen führen kann.

Bei der Prüfung haben wir nicht nur die Flatwound-Saiten, sondern auch die gemischten Typen betrachtet, um festzustellen, inwieweit sie den Anforderungen der Flatwound-Saiten genügen. Darüber hinaus unterscheidet sich der Saitentyp durch seine Werkstofflegierungen wie z. B. Edelstahl, Ni, Kupfer, Messing etc. In unserem Versuch haben sich auch gewisse Saitenarten als lauter erweisen. Fretless-Griffbretter und Fretless-Bund-Verschleiß waren der Anstoß für die Herstellung von Halbumsponnenen Saiten, die die Klangeigenschaften von umsponnenen Saiten mit den wohltuenden Merkmalen von Flatwound-Saiten kombinieren sollten, d.h. weniger Bund oder Fingerboard-Verschleiß und vor allem weniger oder kein Finger-Slip-Geräusch beim Abspielen.

Flatwound-Saiten wirken durch die geschlossene Flachdrahtwindung immer etwas versteift. Der Versuch hat ergeben, dass es Flatwound-Saiten gibt, die sehr gut an die Klangcharakteristik von Roundwound anlehnen. Die Dicke der Besaitung (oder der Saitenkern) bestimmt neben der Skalenlänge des eingesetzten Baßes, wie hoch die Spannung ist, wie fest oder geschmeidig sich die Besaitung fühlt und wie leicht der Bass entsprechend gespielt werden kann.

Da nicht alle Stimmgeräte gleich weit vom Steg sind, beeinflusst die Aufstellung der Stimmgeräte auch die Saitenspannung. Das Stimmgerät ist so ausgelegt, dass die Saitenlänge von tief bis hoch steigt. Dementsprechend ist die Zugkraft eines gleichen Sets auf einem solchen Bass anders als z.B. ein Bass, auf dessen Kopfteil die Stimmgeräte in Paaren arrangiert sind - oder sogar ein kopfloser Bass, auf dem die Saitenlänge gleich ist, weil sich die Stimmgeräte auf dem Steg befinden.

Dickere Saiten produzieren einen kräftigeren Bassbereich im Ton und sind laut. Dünne Saiten wirken durchsichtiger, sind meist einfacher zu spielen und werden vor allem für Slap- und Tap-Techniken verwendet. Die Bässe verhalten sich in Bezug auf die tiefe H-Saite unterschiedlich und man muss probieren, was am besten dazu paßt, ob es einem gefällt oder nicht. Aber auch bei dickeren H-Saiten wurde eine deutliche Steigerung erreicht, wenn Saiten gebaut wurden, bei denen nur der Kernbereich oder die Innenwicklungen über den Brückenreiter verlaufen und die erst ab diesem Zeitpunkt ihre gesamte Windungszahl ausbreiten ("taperwound").

So kann die Schnur wesentlich beweglicher über den Stein geführt und auch frei geschwungen werden.

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