Akustische Jazzgitarre
Acoustic Jazz GitarreDie meisten Jazz-Gitarren haben ein zu großes Gehäuse. Wegen der Krümmung werden die Jazz-Gitarren auch als Archtop bezeichnet. Diese zwei F-Löcher sind eine Entwicklung des renommierten Gitarrenbauers Gibson und lösen das von der akustischen Gitarre her bekannt gewordene Mittelloch ab. Eine Jazzgitarre hat außerdem in der Regel ein freistehendes Pickguard unter den Gitarren.
Bei guten Jazz-Gitarren werden nur Edelhölzer verwendet, die auf den erwünschten Sound gestimmt sind. Nicht selten wird vor allem der Resonanzkorpus der Konzertgitarre vollständig von Menschenhand hergestellt. Die meisten empfinden den Sound von Jazz-Gitarren als sehr herzlich und wohltuend. Das Volumen der reinen Akustikversion ist jedoch vergleichsweise gering.
Damit es bei der Tonaufnahme mit einem Mikrophon nicht zu Rückkopplungsproblemen kommt, haben die meisten Jazz-Gitarren heute entweder Pickups oder ein Mikrophon unbemerkt in den Klangkörper eingelassen. Als erste Jazz-Gitarre der Erde wurde Gibsons L-5 verwendet. Betrachtet man die erste Jazzgitarre, wird man merken, dass sich bis heute, also knapp 100 Jahre später, kaum etwas geändert hat.
Streicher-Frage Jazzgitarre/ Archtop -
Meine Arctic-Tops bespiele ich ausschliesslich mit Plectrum und habe im Lauf der Jahre (besonders auf einem The Loar LH-700 VS) verschiedene .012 Saitensätze ausprobiert. Auf anderen, "lebendigeren" und auch akustischeren Instrumenten mag ich es sehr, aber ich habe sie aus unterschiedlichen Motiven auf den Archiven verloren.
Ich habe auch die Newtone-Werke im Fingerstil geprüft und halte sie für gut dazu passend (am neutralen ist Archtop-Nickel, die Bronze-Werke sind höher, aber meiner Meinung nach auch biegsamer im Anschlag und bieten mehr fesselnde Geräusche). Dazu eignen sich auch die Modelle SB112 (Thomastik Spectrum) oder AC111 (Thomastik Plektrum).